Leben und Tod

 
Frau blickt in Sonnenuntergang
Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden: Der Tod gibt dem Leben seine Endlichkeit und dadurch seine Bedeutung. In der christlichen Tradition wird der Tod nicht als Ende, sondern als Übergang gesehen. Diese Perspektive bietet Trost und Hoffnung, insbesondere in schwierigen Zeiten.
Mitarbeiter der Kirche spielen eine wesentliche Rolle, wenn es um Leben und Tod geht. Sie begleiten Menschen in Trauer, spenden Trost und Hoffnung und helfen dabei, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Durch Seelsorgegespräche und Rituale wie die Beerdigung bieten sie Halt und Orientierung. Zudem unterstützen sie Sterbende und deren Angehörige in der letzten Lebensphase, helfen bei spirituellen Fragen und bereiten auf das Abschiednehmen vor. In ihrer Arbeit verkörpern sie die christliche Botschaft von Liebe, Trost und Hoffnung, die über den Tod hinausreicht und das Leben in seiner ganzen Tiefe würdigt.
 

Zwei Vögel fliegen
Die Messe Leben und Tod in Freiburg beschäftigt sich mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer. Sie bietet eine Plattform für Austausch, Information und Inspiration rund um diese existenziellen Fragen. Besucher können sich bei Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen sowie an Ausstellungsständen über zahlreiche Angebote informieren. Experten sprechen hier über Palliativmedizin, Hospizarbeit, Trauerbegleitung und Seelsorge und geben wertvolle Einblicke und praktische Tipps für den Umgang mit dem Lebensende und der Trauer. Ein wichtiger Bestandteil der Messe sind die gezeigten Produkte und Dienstleistungen zum Thema, etwa Bestattungsarten, Trauerfloristik, Vorsorgeangebote, Hospizdienste, spirituelle Begleitung und Literatur rund um das Thema Tod. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für Angehörige, die sich in Trauer befinden. Hierzu zählen Gesprächskreise, Beratungsstände und kreative Workshops, die dabei helfen, den Verlust zu verarbeiten und neue Kraft zu schöpfen. Für die Evangelische Akademie Baden sitzt Pfarrerin Susanne Schneider-Riede im Beirat der Messe "Leben und Tod".
 

Eine Hand hält eine andere
Die Süddeutschen Hospiztage – organisiert von der Evangelischen Akademie Baden – bieten alle zwei Jahre eine Plattform für Austausch und Weiterbildung im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung. Fachkräfte aus Medizin, Pflege und Sozialarbeit, aber auch Ehrenamtliche und Angehörige, versammeln sich, um neueste Erkenntnisse, bewährte Praktiken und innovative Ansätze zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie schwerkranke und sterbende Menschen würdevoll begleitet und unterstützt werden können. Die Veranstaltung bietet Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden, die ein breites Themenspektrum abdecken – von Schmerztherapie über spirituelle Begleitung bis hin zu ethischen Fragestellungen in der Palliativmedizin. Ein besonderes Highlight ist der Austausch von Erfahrungsberichten, der die persönliche Dimension der Hospizarbeit eindrucksvoll verdeutlicht. Die Süddeutschen Hospiztage fördern so nicht nur den professionellen Dialog, sondern auch das persönliche Engagement und die Empathie im Umgang mit den Herausforderungen des Lebensendes.
 

Kleine Truhe in zwei Händen
"Was bleibt." ist eine gemeinsame Initiative evangelischer Landeskirchen und ihrer diakonischen Werke. Sie möchte Menschen helfen, die Themen Vererben, Weitergeben, Schenken und Stiften für sich selbst klar und sicher anzugehen. Auf einer Info-Website, in einer Broschüre oder im persönlichen Gespräch. Auf Ausstellungen und Veranstaltungsreihen in Präsenz und online.
 
Der Blick zurück aufs eigene Leben ist sehr persönlich und individuell. Oft sind es schöne Erinnerungen an Menschen, Ereignisse und Geschichten, die wir dauerhaft mit uns tragen.
Was bleibt, wenn wir selbst nicht mehr da sind? Auch wenn es sehr nüchtern klingt: Das Beste ist es, wenn wir Wünsche und Vorstellungen schriftlich in einem Testament festhalten.
 
Darüber hinaus sind Themen wie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass von Bedeutung, wenn es darum geht, die letzten Dinge richtig zu regeln. Für Alleinstehende und Kinderlose ebenso wie für (junge) Familien mit minderjährigen Kindern. Sorgen Sie schon heute dafür, dass alles, was Ihnen wichtig ist, weiter wirkt – wir helfen gerne dabei.
  
  

Veranstaltungen Leben und Tod

Mi. 10.02.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
Die Patientenverfügung ist eine schriftliche, verbindliche Handlungsanweisung an den behandelnden Arzt und das Pflegepersonal. Sie regelt, welche Behandlungen und ärztlichen Maßnahmen durchgeführt werden sollen oder unterbleiben müssen, und kommt erst dann zum
Tragen, wenn der Patient sich nicht mehr äußern kann. Daran wird deutlich, dass es gut und wichtig ist, die Gestaltung einer Patientenverfügung ernst zu nehmen.
 
online
Mi. 17.02.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
Richtig erben und vererben
Beim Erben und Vererben gilt es manches zu bedenken, wenn man gut vorsorgen möchte. Viele meinen, dass es zunächst vor allem darum geht, alles juristisch einwandfrei und steuerlich optimiert zu gestalten. Aber „Gutes vererben“ bedeutet viel mehr...
 
online
Do. 04.03.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
In diesem Seminar liegt ein Schwerpunkt auf den Fragestellungen Alleinstehender und Kinderloser.
 
 
 
Ein gut angelegter Vorsorgeordner kann bereits mitten im Leben zum „Allesfinder“ werden. Gerade in der Krise hilft er Ihrer Vertrauensperson in Ihrem Interesse handeln zu können. Es stellt sich allerdings die Frage, wie lege ich am einfachsten einen solchen Vorsorgeordner an und was gehört hinein?
online
Do. 11.03.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
In diesem Seminar liegt ein Schwerpunkt auf den Fragestellungen Alleinstehender und Kinderloser.
 
Es gibt viele Situationen, für die es wichtig ist, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse schriftlich und (rechts-)verbindlich festzuhalten. Im Pflegefall, aber auch bereits in jungen Jahren, können Krankheit oder Unfall dazu führen nicht mehr selbst bestimmt handeln zu können. Eindeutige Absprachen bringen Klarheit – gerade für die Vertrauenspersonen.
online
Do. 18.03.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
In diesem Seminar liegt ein Schwerpunkt auf den Fragestellungen Alleinstehender und Kinderloser.
 
Die Patientenverfügung ist eine schriftliche, verbindliche Handlungsanweisung an den behandelnden Arzt und das Pflegepersonal. Sie regelt, welche Behandlungen und ärztlichen Maßnahmen durchgeführt werden sollen oder unterbleiben müssen, und kommt erst dann zum
Tragen, wenn der Patient sich nicht mehr äußern kann. Daran wird deutlich, dass es gut und wichtig ist, die Gestaltung einer Patientenverfügung ernst zu nehmen.
 
online
Do. 25.03.2027
19:00 bis 20:30 Uhr
Nichts vergessen
Richtig erben und vererben
In diesem Seminar liegt ein Schwerpunkt auf den Fragestellungen Alleinstehender und Kinderloser.
 
Beim Erben und Vererben gilt es manches zu bedenken, wenn man gut vorsorgen möchte. Viele meinen, dass es zunächst vor allem darum geht, alles juristisch einwandfrei und steuerlich optimiert zu gestalten. Aber „Gutes vererben“ bedeutet viel mehr...
 
online
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Frau Susanne Schneider-Riede

Pfarrerin, Geistliche Begleiterin und Exerzitienbegleiterin (Fachstelle Geistliches Leben)

Kirchenrat Dr. Torsten Sternberg

Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege