Als gemeinsame Probleme ländlicher Räume in ganz Europa nannte Witter den demographischen Wandel, den Migrationsdruck in die Ballungsgebiete und den massiven Rückgang der Wirtschaftskraft auf dem Land. „Der Zusammenschluss der Kirchen bietet die besondere Chance, Lösungsansätze für länderübergreifende Fragestellungen zu fördern“, sagte der neue Vorsitzende. Die kirchliche Rolle könne dabei modellhaft sein für den staatlichen Bereich.
Unter dem Titel „Unser tägliches Brot. Nachhaltige Ernährungssicherheit als Herausforderung für die Kirchen in Europa“ diskutierten in Siebenbürgen die Europa-Delegierten des IRCA aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien. Neben dem Austausch über Fragen der ländlichen Entwicklung und der Ernährungssicherheit wurde auch über wegweisende kirchliche Projekte zur Integration ethnischer Minderheiten in Rumänien berichtet.






