Im christlichen Nationalismus verbinden sich Religion, Nation und politische Ordnung. Es kommt zu einer Verschmelzung von nationaler Identität und christlichem Glauben, mit der Vorstellung einer „gottgewollten Ordnung“ von Volk und Staat. Diese Form des Christentums ist politisch aufgeladen und hat einen klaren Macht- bzw. Ordnungsanspruch.
Die Veranstaltung bietet einen informativen Blick in und auf das Feld und geht den Fragen nach, welche Ideen und Vorstellungen handlungsleitend sind; wo sich konservatives Christentum von nationalem Christentum unterscheidet und welche Auswirkungen und Ausprägungen es in Deutschland gibt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für gemeinsamen Austausch und Diskussion.
Referent an diesem Nachmittag
Prof. Dr. Michael Hochgeschwender; Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität München; Studium der katholischen Theologie, Geschichte und Religionsgeschichte
Response auf den Vortrag
Dr. Maria Hinsenkamp; Pfarrerin; Autorin von „Visionen eines neuen Christentums. Neue Entwicklungen pfingstlich-charismatischer Netzwerke“ und Mitautorin von „Christlicher Nationalismus in den USA“
Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juni 2026 über diese Adresse an: wa_infostelle@ekiba.de
Der Link für die die Veranstaltung wird Ihnen kurz vorher per Mail zugeschickt.
Veranstaltende: Die Weltanschauungsbeauftragten der Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.





