Grüner Treffpunkt – Innovation, Genuss und Herzlichkeit

Messebesuch in Berlin: Grüne Woche 2025

Pfarrer Peter Schock, Fachdienstleiter Landwirtschaft / ländlicher Raum, war bei der international wichtigsten Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau – der Grünen Woche in Berlin. Er hat zahlreiche neue und mutmachende Ideen für eine Landwirtschaft der Zukunft mitgebracht.

Pfarrer Peter Schock vor dem eIngang zur Messe Berlin
Peter Schock vor dem Eingang zur Messe Berlin
Maschinen zur Beikrautregulierung durch Laser oder kameragestützt
Maschine zur lasergestützten Beikrautregulierung
Kuh aus Kunststoff in Gatter indoor
Plastik-Kühe ersetzten dieses Jahr die echten Tiere
Pfarrer Peter Schock im Forstmaschinen-Simulator
Peter Schock auf dem Simulator einer Forstmaschine
Mit 310.000 Besucher*innen übertraf die 99. Auflage der Messe mitte Januar alle Erwartungen. An Informationsständen von rund 1.400 Aussteller*innen lockten abwechslungsreiche Mitmachangebote, ein unterhaltsames Bühnenprogramm erreichte Fachbesucher und privat interessiertes Publikum aus dem In- und Ausland. Auch Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien waren zahlreich vertreten. 
 
Interessant, aufschluss- und abwechslungsreich
Auch Peter Schock, der die Messe von Samstag bis Dienstag besuchte, zeigt sich begeistert: "Es ist zwar keine reine Agrar-Fachmesse, aber jedes Jahr ein großes Treffen, um Kontakte zu knüpfen und Informationen auszutauschen – und gemeinsam kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu genießen. Dank der Herzlichkeit der überwiegend Brandenburger*innen und Berliner*innen ist sie auch menschlich und kulturell ein tolles Erlebnis. Ob bei heißen Rhythmen aus Marokko oder zünftiger Blasmusik samt Schuhplattler aus Bayern!" 
 
Austausch und Perspektiven
Im Zentrum der Grünen Woche 2025 stand der Austausch über aktuelle Diskussionspunkte wie Biokraftstoffe, nachhaltige Landwirtschaft und die Stärkung der Ernährungssouveränität. Landwirt*innen und Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Veterinärmedizin diskutierten intensiv und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze und Präventionsstrategien, zum Beispiel zur Herausforderung Maul- und Klauenseuche.  
 
Umgang mit Maul- und Klauenseuche
Die hochansteckende Erkrankung brach zuletzt Anfang des Jahres in Brandenburg aus – zum ersten Mal seit rund 35 Jahren in Deutschland. Die direkten Folgen waren auch auf der Grünen Woche zu sehen: Die Tierhalle, in der es üblicherweise munter muht und meckert, musste umgestaltet werden. Viele Gatter blieben leer, wurden umgenutzt oder es standen lebensgroße Tiere aus Kunststoff darin. 
 
Technik-Trends erleben 
Die Messebesucher*innen hatten vielfach Gelegenheit, in die Zukunft zu blicken: Während der Startup-Days der Grünen Woche stellten zehn Unternehmen aus Agrartechnik und Foodbranche frische Projekte und Ideen vor, mehrfach ging es um den wertschöpfenden Einsatz von KI. Auch die etablierten Aussteller bewiesen, dass sie im Gleichschritt mit der Zeit gehen. Besonders hohen Andrang stellte Pfarrer Schock beim Elektrotraktor fest. Auf großes Interesse stieß auch eine Maschine zur lasergestützten Beikrautregulierung. Viele Besucher*innen nahmen die zahlreichen Gelegenheiten wahr, anzufassen, auszuprobieren und nachzufragen. Besonders der Forstmaschinen-Simulator hatte es Pfarrer Schock, der auch gelernter Landwirt ist, angetan!
 
Baden-Württemberg in Berlin 
"Baden-Württemberg präsentiert sich in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem Tourismus Baden-Württemberg und einem neuen Auftritt mit mehr als 30 Ausstellern den Besucherinnen und Besuchern in Berlin", sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Tag der Messeröffnung. Auch die schwungvolle Unterhaltung am Eröffnungswochenende kam aus dem Süden: Mit Fidelius Waldvogel und der Musikkapelle Emerkingen e.V. bekamen Vertreter aus Schwarzwald und von der Schwäbischen Alb eine Bühne.