Romanze zwischen Mensch und Maschine: HER
Film und Talk der Reihe „Unsupervised Thinking / Unüberwachtes Denken“
Das kleine Gloriette-Kino in Heidelbergs Innenstadt ist fast voll besetzt, als im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unsupervised Thinking / Unüberwachtes Denken“ das Science-Fiction-Drama HER aus dem Jahr 2013 gezeigt wird.

Darin spielt Hollywood-Star Joaquin Phoenix den schüchternen Theodore Twombly, der eine romantische Beziehung zu einem Betriebssystem namens Samantha aufbaut. Über Headset und Videokamera kommuniziert er mit seiner digitalen Liebsten, die schnell über ihn lernt und sich immer menschlicher verhält. Die Beziehung der beiden ist jedoch nicht exklusiv, Theodore trifft sich auch mit menschlichen Frauen, die Künstliche Intelligenz Samantha fühlt sich zurückgesetzt. Sie wünscht sich eine körperliche Beziehung zu Theodore! Eine echte Frau soll dafür ihre Rolle übernehmen, Samantha gibt ihr via Headset Anweisungen zur Annäherung an Theodore. Der ist jedoch überfordert und das Experiment scheitert.
Ein Betriebssystem zwischen Anziehung und Eifersucht
Ein Betriebssystem zwischen Anziehung und Eifersucht
Als später herauskommt, dass seine Rechner-Romanze ihrerseits mit noch Tausenden weiteren Menschen sowie Betriebssystemen in liebevollem Kontakt steht, wird Theodore allerdings doch eifersüchtig … Der skurrile Liebesfilm von Regisseur Spike Jonze wurde seinerzeit von Kritiker*innen gelobt für das intellektuelle Vergnügen und die bewegende Story sowie einen großartigem Hauptdarsteller gelobt.
Auch den Zuschauer*innen in Heidelberg hat’s gefallen, an der anschließenden Diskussion unter Moderation von Pfarrer Mirko Diepen (Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz, Heidelberg) nehmen gut 30 Kino-Gäste teil. Eine junge Frau findet eine Liebesbeziehung mit einer KI gruselig und es wird überlegt, ob und wieweit KI sich überhaupt zu einer solchen Selbständigkeit entwickeln könne.
Dass das Ergebnis hier vorerst offen bleibt, darauf konnten sich viele Kino-Fans einigen. Insgesamt freuten sie sich über diesen eindrucksvollen (und bereits über ein Jahrzehnt alten) Streifen, der auf originelle Art eine Entwicklung weiterspinnt, die sich bereits heute in der Kommunikation zwischen uns Menschen und der Künstlichen Intelligenz andeutet.
Auch den Zuschauer*innen in Heidelberg hat’s gefallen, an der anschließenden Diskussion unter Moderation von Pfarrer Mirko Diepen (Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz, Heidelberg) nehmen gut 30 Kino-Gäste teil. Eine junge Frau findet eine Liebesbeziehung mit einer KI gruselig und es wird überlegt, ob und wieweit KI sich überhaupt zu einer solchen Selbständigkeit entwickeln könne.
Dass das Ergebnis hier vorerst offen bleibt, darauf konnten sich viele Kino-Fans einigen. Insgesamt freuten sie sich über diesen eindrucksvollen (und bereits über ein Jahrzehnt alten) Streifen, der auf originelle Art eine Entwicklung weiterspinnt, die sich bereits heute in der Kommunikation zwischen uns Menschen und der Künstlichen Intelligenz andeutet.





